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Entsäuerungsorgan Niere

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Die Niere – Entsäuerungsorgan Nr. 2

Wer zu wenig reines Wasser trinkt, belastet die Nieren. Die meisten Menschen verlieren im Laufe des Lebens die Hälfte ihrer Nierenfunktion, da die Nieren als Ausscheidungsorgan durch die enormen Säurekonzentrationen in Mitleidenschaft gezogen werden. Die Übersäuerung führt zu Citratmangel in den Tubuli-Zellen der Niere und ermöglicht die Bildung von Nierenkristallen und -steinen. Mit abnehmender Nierenfunktion werden die Säuren nicht mehr ausreichend ausgeschieden: Sie sammeln sich im Körper an und schaffen das Milieu für die Entstehung chronischer Krankheiten – ein Teufelskreis, der mit den Lebensjahren immer enger wird. Immer mehr verdrängen die Säuren das Kalium aus der Zelle, dringen in sie ein und verursachen dort das frühzeitige Absterben der Energiekraftwerke (Mitochondrien). Basische Citrate, am besten als Kaliumsalze, entsäuern den Stoffwechsel, lösen Nierensteine auf und entlasten die Nieren.

Um Nierensteinen, dem Resultat jahrelanger Übersäuerung, vorzubeugen, empfehlen Spezialisten:

  • den Verzehr von Natrium einzuschränken
  • die Urinmenge durch viel Trinken zu steigern
  • Proteine tierischen Ursprungs zu reduzieren
  • durch Citrate den Urin zu alkalisieren

(z. B. nach Dr. med. David A. Zackson, Leiter der Nephrologie des New York Hospital-Cornell Medical Center)

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